Der Fortschritt in allen Bereichen unserer Arbeitswelt und in der gesamten Gesellschaft hat ein enormes Tempo erreicht. Experten gehen davon aus, dass sich gegenwärtig das Wissen der Menschheit etwa alle zwei Jahrzehnte verdoppelt. Unter den Wissens- und Technologielokomotiven gibt es Bereiche, in denen in weniger als zehn Jahren das Wissen um 100% zunimmt. Dazu gehören beispielsweise die neuen Kommunikations-, Informations-, Werkstoff-, die Mikro-, Bio- und Gentechnologien. Ohne die fachgerechte Nutzung moderner Medien und der Computertechnik ist derzeit so gut wie kein Arbeitsplatz mehr auszufüllen.

Ein Schlüssel um mit der Wissenszunahme umzugehen ist das lebensbegleitenden Lernen.
Mit der Wissenszunahme kann unser Bildungssystem zeitlich nicht ausgedehnt werden. Schon daraus ist zum einen verständlich, dass Schule, Berufsausbildung und Studium ausgewählte allgemeine, fachspezifische und interdisziplinäre Grundlagen sowie weiche Kompetenzen (Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Problemlösungsfähigkeiten, interkulturelle Fähigkeiten und andere) schaffen müssen, auf denen fortlaufen aufgebaut werden muss.

Das wohl wichtigste Lernziel besteht heute darin alters- und anforderungsgerecht moderne Formen des Lernens anwendungsfähig zu vermitteln. Zum anderen ist auch unumstritten dass die Aneignung breiter berufsbefähigender Kompetenzen nicht mit der Ausbildung und dem Studium abgeschlossen ist, sondern danach erst richtig beginnt. Die Entwicklung von Technik, Technologie, Ökonomie, Recht, Organisation und das sich beschleunigende Innovationstempo erfordern ein ständiges Weiterlernen lebenslang.

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten oder zu verbessern geht nur mit gezielter Fort- und Weiterbildung.

Dabei spielen zwei Hauptformen die entscheidende Rolle. Das sind die permanente selbst zu verantwortete, selbst zu organisierende und oftmals selbst zu finanzierende Weiterbildung sowohl mit Bezug zur Beschäftigung als auch darüber hinaus und die vom Arbeitgeber initiierte, geforderte und bezahle berufsbegleitende oder in Vollzeit zu absolvierende Qualifizierung. Beide Formen können sich selbstverständlich zum gegenseitigen Vorteil vernetzen.

Als besonders wichtig gilt der Ratschlag, dass alle Arbeitnehmer initiativ werden müssen und möglichst Qualifizierungsvereinbarungen mit ihren Arbeitgebern abschließen sollten. Der Nutzen kommt beiden Seiten zugute.

Eine überaus umfangreiches Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten finden Sie dabei auf der Website des Comcave Colleges.